Im Bereich der Pferdegesundheit sind innovative Therapiemethoden entscheidend für das Wohlbefinden unserer Pferde. Die Rotlichttherapie, auch Low-Level-Lasertherapie (LLLT) genannt, ist eine nicht-invasive und nicht-thermische Behandlungsmethode, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Diese Therapie nutzt rotes oder nahinfrarotes Licht, um biologische Prozesse anzuregen und bietet Pferden vielfältige Vorteile – von Muskel-Skelett-Verletzungen bis hin zu Hautproblemen.
Die Rotlichttherapie, auch Low-Level-Lasertherapie (LLLT) genannt, ist eine nicht-invasive und nicht-thermische Behandlung, die rotes oder nahinfrarotes Licht nutzt, um biologische Prozesse im Körper anzuregen. Auf zellulärer Ebene verbessert diese Therapie den Zellstoffwechsel, fördert die ATP-Produktion (Adenosintriphosphat, der Energieträger der Zellen) und reduziert Entzündungen. Diese Effekte unterstützen die Genesung nach Verletzungen, verbessern die Durchblutung und fördern die allgemeine Gesundheit.
Die Frequenz, mit der rotes Licht abgegeben wird, ist entscheidend für den therapeutischen Nutzen. Üblicherweise werden Frequenzen zwischen 630 und 850 Nanometern verwendet, die dem roten und nahinfraroten Spektrum entsprechen.
Mehrere Faktoren bestimmen die optimale Frequenz für die Rotlichttherapie bei Pferden:
- Zustand und Alter der Pferde: Jüngere Pferde und solche mit schwereren Verletzungen benötigen möglicherweise niedrigere Frequenzen und längere Belichtungszeiten.
Art und Schweregrad der Verletzung oder Erkrankung: Unterschiedliche Erkrankungen sprechen besser auf unterschiedliche Frequenzen an. Akute Verletzungen profitieren oft von höheren Frequenzen, während chronische Erkrankungen niedrigere Frequenzen erfordern können.
- Individuelle Reaktion des Pferdes: Jedes Pferd ist einzigartig, und seine Reaktion auf die Rotlichttherapie kann individuell variieren. Regelmäßige Beobachtung und Anpassungen sind daher entscheidend.
Die Wirksamkeit der Rotlichttherapie bei Pferden wurde bereits in der Praxis nachgewiesen. So zeigte beispielsweise eine Studie an einer führenden Tierklinik, dass sich der Zustand von Pferden mit Sehnenverletzungen durch die Behandlung mit einem Frequenzbereich von 680–700 Nanometern deutlich verbesserte. Auch bei Pferden mit Hautirritationen führte die Behandlung mit Frequenzen unter 700 Nanometern zu einer deutlichen Besserung.
Fallstudien unterstreichen ebenfalls die Bedeutung der Frequenz. Ein bemerkenswerter Fall betraf ein Pferd mit einer schweren Muskelzerrung. Nach mehreren Behandlungen mit einer Hochfrequenzeinstellung von 800 Nanometern zeigte das Pferd eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit und eine Linderung der Schmerzen.
Ein direkter Vergleich von Niederfrequenz- und Hochfrequenzbehandlungen liefert wertvolle Erkenntnisse. Niederfrequente Einstellungen (630–680 Nanometer) sind effektiver für die tiefere Gewebepenetration und eine längerfristige Schmerzlinderung, während hochfrequente Einstellungen (700–850 Nanometer) besser für oberflächliche Hauterkrankungen und akute Verletzungen geeignet sind. Die Analyse der Ergebnisse verschiedener Frequenzeinstellungen kann dazu beitragen, die Therapie individuell auf die Bedürfnisse jedes Pferdes abzustimmen.
Auf Grundlage bestehender Forschungsergebnisse und praktischer Anwendungen lassen sich folgende allgemeine Richtlinien für die Einstellung geeigneter Frequenzen ableiten:
- Zur allgemeinen Heilung und Schmerzbehandlung: Frequenzen um 680 Nanometer.
- Bei chronischen Erkrankungen und Sehnenverletzungen: Frequenzen im Bereich von 700-750 Nanometern.
- Bei Hauterkrankungen und akuten Verletzungen: Frequenzen um 800 Nanometer.
Die individuelle Anpassung der Frequenzeinstellungen an die Bedürfnisse des jeweiligen Pferdes ist entscheidend. Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen gewährleisten die Wirksamkeit der Therapie.
Da sich die Pferdegesundheit stetig weiterentwickelt, dürfte die Rotlichttherapie ein immer wichtigeres Instrument in der Pferdemedizin werden. Durch die Anwendung der richtigen Frequenz können wir den therapeutischen Nutzen maximieren und die Genesung und Gesundheit unserer Pferde optimal unterstützen.

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